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Obstgehölze schneiden - Basis ertragreicher Ernten


Süße, saftige Früchte genießen Sie bestimmt gern! Damit leckere Köstlichkeiten an Ihren Obstbäumen optimal gedeihen, bedarf es fachmännischer Pflege. Dazu zählt der richtige Schnitt. Er begünstigt die Ausbildung gesunder Kronenäste ohne Pilzbefall und damit den Ansatz vieler aromatischer Früchte. Beherzigen Sie dazu folgende Tipps.

Wann Obstgehölze geschnitten werden

Regelmäßiger Schnitt führt bei Obstbäumen zu hohen Erträgen. Direkt nach der Ernte lichtet man die Krone aus. Im Frühjahr folgt der Obstbaumschnitt. Greifen Sie in den Monaten Februar und März zur Astschere, bevor der Stamm Wasser zieht und die Knospen austreiben. Um Frostschäden an den Schnittflächen zu verhindern, dürfen die Temperaturen bei der Einkürzung nicht wesentlich unter der Frostgrenze liegen.

Was beim Schnitt zu beachten ist

  • Viele Früchte am Obstbaum setzen entsprechenden Raum voraus. Bieten Sie der Krone Licht und Luft zum Fruchtwachstum. Wenn Sie ihre Mütze durch das Geäst der Krone werfen können, ist ausreichend Platz vorhanden.
  • Fördern Sie nach außen wachsende Triebe und entfernen ins Innere der Krone wachsende Äste. Auch sich berührende oder kreuzförmig wachsende Triebe sollten geschnitten werden. Sie konkurrieren und behindern einander im Fruchtwachstum.
  • Wegzuschneiden sind ebenfalls steil nach oben austreibende Äste, die Wasserschosse. Sie setzen wenige Früchte an und verschatten tragende Äste.

Apfelbaum - Pflanzschnitt

Ein richtiger Schnitt am Baum – unerlässlich!

Nutzen Sie professionelle Astscheren zum Obstbaumschnitt!

Erfahrungsgemäß ist die Lebensdauer dieser Geräte länger, das Handling einfacher und Ihr Kraftaufwand geringer. Der gute Schliff hochwertiger Astscheren hält die Schnittstelle klein und sauber, wodurch sich die Infektionsgefahr verringert.

Wo die Äste zu kürzen sind

  • Nach guten Ernten sollten Sie den hölzernen Korpus des Baums stärken. Dies geschieht durch einen geringeren Astbeschnitt. So entstehen Knospen über die gesamte Astlänge.
  • Zur Förderung des Fruchtansatzes sind die Obstbaumäste stark zurückzuschneiden. Die Astspitzen treiben dadurch stark aus.
  • Um nach außen treibende Obsttriebe optimal zu fördern, müssen Sie die Baumäste oberhalb nach außen wachsender Knospen kürzen. Dadurch erhält der junge Fruchtast genügend Licht zum Wachstum.
  • Wasserschosse schneidet man komplett bis zum Ursprung, d.h. den Astring, zurück.
Bei speziellen Fragen, beispielsweise zur Fruchtfolge, der Bestimmung der Leitäste oder dem Aufbau einer Rund- oder Spindelkrone helfen Fachleute gern weiter. Kontaktieren Sie dazu Gartenvereine sowie Volkshochschulen.

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